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Nur wenn die kalkulatorische Ausscheideordnung todesfallorientiert ist!

14. Oktober 2014

Die betriebliche Altersvorsorge – kurz baV – gilt als Wachstumsmarkt: Der Arbeitgeber investiert einen Teil des Gehalts (oder ein Extragehalt) in eine Altersvorsorgelösung, und sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber profitieren dann von niedrigeren bzw. gestundeten Steuern und Sozialabgaben. Obendrein sind solche Verträge „portabel“ bei einem Arbeitgeberwechsel. Soweit die Theorie. Hier mal ein kleiner Blick, wie der Hase für mich in der Praxis seit zehn Jahren läuft, einschließlich handfester Betrugsversuche.

Es ist ein heißer Sommertag im Jahr 2003, als ich von meinem Büro in einen kleinen Konferenzraum marschiere, in dem der Vertreter einer großen Versicherung an diesem Tag seine Besucher empfängt. Ich habe einen Termin, denn ich möchte eine betriebliche Altersvorsorge abschließen über eine Direktversicherung via Entgeltumwandlung. Genauer: Ich beauftrage meinen Arbeitgeber, eine für mich abzuschließen.

Üblicherweise bin ich (und war ich schon damals) Fan von direkten Anlagen am Kapitalmarkt. Aber die Ausgestaltung der betrieblichen Altersvorsorge zum damaligen Zeitpunkt macht die Sache schon attraktiv: Die Beiträge sind in der Beitragsphase sozialversicherungsfrei, mindern mein Steuerbrutto, unter dem Strich muss ich jährlich 753 Euro aufwenden, damit 1752 Euro in eine Altersvorsorge gesteckt werden. Und auf meine Beiträge gibt es abzüglich der Kosten und Risikobeiträge 3,25 Prozent Garantiezins. Herrliche Zeiten. Und ich bin schließlich Pragmatiker und Freund disziplinierender Anlagen. Auch wenn die Rechnung durch die Kranken- und Pflegeversicherungspflicht aus Zahlungen netto im Alter nicht sonderlich gut für mich ausfallen wird.

Weniger herrlich ist die bis heute geltende Tatsache, dass sich ein Arbeitgeber in der betrieblichen Altersvorsorge selbst aussucht, mit wem er Geschäfte macht. Und der Arbeitnehmer nichts zu kamellen hat. Gut, es heißt ja auch betriebliche Altersvorsorge, und da der Vertragspartner der Arbeitgeber ist, der etwas für den Arbeitnehmer abschließt, kann dieser nach dem „Wer bezahlt, kann bestellen“-Prinzip nun auch den „Partner“ aussuchen in dieser zweiten Säule der Altersvorsorge. Merkwürdig finde ich es dennoch: Jemand hat das Recht auf eine betriebliche Altersvorsorge, aber alle möglichen finanziellen Vorteile werden doch konterkariert, wenn der Arbeitgeber aus welchen Gründen auch immer (Faulheit? Kungelei?) etwa mit einem finanziell schwachbrüstigen Partner zusammen arbeitet, dessen Kostenquote absurd hoch ist.

Ich betrete jedenfalls seinerzeit einen Raum, und für die nun folgenden drei bis vier Minuten einer Unterschrift werden, soviel weiß ich, eine ganze Menge Geld fließen als Provision. Denn der Vertrag für die Direktversicherung ist praktischerweise schon vorbereitet. Ich hatte den Vertreter gebeten, mir den Vertrag in der Variante „Rente“ zu strukturieren, das heißt: Meine Beiträge sollten ausschließlich für die Altersvorsorge ohne Risikoschutz im Todesfall verwendet werden. Denn den Risikoschutz im Todesfall versichere ich lieber selbst separat, und zwar zu einem selbst gewählten Zeitpunkt und in einer von mir gewählten Höhe und bei einem von mir ausgesuchten Versicherer. Nicht in einem „Paket“.

Ich nehme also den vorbereiteten Vetrag entgegen, überfliege ihn kurz – und stutze. Denn angekreuzt ist die Variante „Leben“. Nicht die Variante „Rente“. Das heißt: Wenn ich diesen Vertrag so unterschreibe, fließt über die nächsten über 30 Jahre ein Teil meiner Beiträge in den Todesfallschutz und mindert entsprechend die Ablaufleistung im Erlebensfall. Und wir reden hier über einen hohen einstelligen Prozentanteil meiner Beiträge. You do the math bei 30 Jahren Laufzeit und 1.752 Euro Jahresbeitrag. Warum bloß ist das Kreuzchen hier an der falschen Stelle? Vielleicht ein Versehen.

Ich frage also den Vertreter und grübele schon in dieser Sekunde, wie viele Menschen den Fehler überhaupt bemerkt hätten des Kreuzchens an der falschen Stelle. Doch es ist mitnichten ein Versehen. Denn der Vertreter fragt zurück: „Haben Sie denn keine Familie, die es abzusichern gilt – oder planen Sie keine Familiengründung?“ – Ich falle fast vom Stuhl. Es handelt sich also nicht um ein Versehen, stattdessen hat der Herr offenbar mit voller Absicht meinen Wunsch nach der Variante „Rente“ ignoriert und die Variante „Leben“ angekreuzt. Denn natürlich bringt eine Versicherung mit Risikoschutz höhere Erträge und höhere Provisionen.

Wir bügeln den Versuch aus, und die Versicherung läuft zunächst einige Jahre in Ruhe vor sich hin.

2008 dann wechsele ich den Arbeitgeber. Und bin eigentlich frohen Mutes, meinen Altvertrag portieren zu können, wie es das Gesetz vorsieht. Denn das „saubere“ Portieren von Arbeitgeber A zu Arbeitgeber B ist in meinem Fall besonders wichtig, da ich den Vertrag vor 2005 abgeschlossen habe, mithin also noch meine Auszahlung steuerfrei kassieren kann.

Ich werde zunächst mit einem Wust an Formularen konfrontiert, in denen ich als ausgebildeter und erfahrener Finanzredakteur nur Bahnhof verstehe, in dem es vor kruden Formulierungen und Paragrafen nur so wimmelt. Nach vielen Wochen, vielen eMails, vielen Telefonaten, vielen Formularen frage ich mich schon das erste Mal, wie viele Leute in diesem Prozess wohl entnervt das Handtuch werfen.

Eine der Gründe ist die Verteilung der Aufgaben auf viele Schultern. Es gab in diesem Spiel den Versicherer hinter meinem alten Arbeitgeber, das Personalbüro meines alten Arbeitgebers, den Dienstleister meines alten Arbeitgebers in Sachen Altersvorsorge, das Personalbüro meines neuen Arbeitgebers, den Versicherer hinter meinem neuen Arbeitgeber, den Dienstleister in Sachen Altersvorsorge, meist eine Agentur. Und die Zuständigkeiten wandern munter hin- und her. Insofern ist kaum jemanden direkt ein Vorwurf zu machen. Die meisten Menschen sind freundlich und hilfsbereit. Aber an den Formularen kommt man nun mal nicht vorbei – und steht ein Rädchen in der Sache still, hakt das ganze System der betrieblichen Altersvorsorge und ihres Übertrags.

Ich habe aber eine Ahnung, welches System „am Laufen“ gehalten werden muss, obwohl ich eigentlich NULL Beratungsbedarf habe, sondern nur will, dass meine Vertrag sauber & rasch portiert und weitergeführt wird. Idealerweise mit einer Unterschrift. Ich habe ja ohnehin keine Wahl, wenn es um die Frage des Vertragspartners geht.

Dann wartet aber eine neue Überraschung auf mich: Der Antrag auf Abschluss einer Direktversicherung über Entgeltumwandlung ist in der Post. Moment, ein Abschluss? Ich wollte meine alte Versicherung eigentlich übertragen lassen. Eine Nachfrage ergibt: Tatsächlich: Irgendwer in diesem System hatte die glorreiche Idee, meinen alten Vertrag zu kündigen oder ruhen zu lassen und einfach einen neuen abzuschließen. Ich falle das zweite mal fast vom Stuhl und bestehe auf den Übertrag, der rund sechs Monate nach meinem Wechsel tatsächlich finalisiert wird und mich unzählige Stunden und Nerven gekostet hat. Und natürlich sind Neuabschlüsse ungleich attraktiver für alle Beteiligten. Nur für mich nicht!

Insofern war mir schon vorab klar, was mir blühte, als ich 2013 ein Jahr Elternzeit nahm und die Direktversicherung erneut zunächst an mich (während der Elternzeit) und anschließend wieder an meinen neuen, nunmehr dritten Arbeitgeber übertragen wurde.

Meine Erwartungen an den Klamauk wurden dann dennoch weit übertroffen: In ein und demselben Schreiben erhielt ich von einer Versicherung auf die Frage der neuen Modalitäten die Auskunft, meine Beiträge seien bis 31.10.2013 bezahlt (in Zeile 2), in Zeile 5 heißt es: Beiträge seien bis 30.11.2014 bezahlt. Weitere Rückfragen gestalteten sich schwierig, weil ich nun plötzlich „zwischen den Stühlen“ saß als privater Versicherungsnehmer.

[Update und Ergänzung vom 3.11.2014: Weil die im März eingeleitete Portierung von mir auf meinen Arbeitgeber bis zum heutigen Tag nicht vollzogen wurde, hat mit der Anbieter der baV 1792€ von meinem privaten Girokonto als Prämie eingezogen. Die ist schließlich fällig, und beim Übertrag an mich hatte ich eine Einzugsermächtigung für offene Beiträge erteilt .- die habe ich nie widerrufen, weil es mir unvorstellbar erschien, dass sich die Portierung über ein halbes Jahr ziehen könnte oohne Ergebnis]

Im Frühjahr 2014 tobte auch die Debatte um die Verwendung von Überschüssen. Und ich habe einmal den Versuch unternommen, meinen eigenen Vertrag in dieser Hinsicht zu verstehen. Kurz nach dem letzten Übertrag (also Ende 2013 zu Beginn meiner Elternzeit) erhielt ich insgesamt 41 Seiten Vertrag und Dokumentation. Neben vielen Kürzeln und Verweisen – ich werde Überschussgruppe EZ, Untergruppe HVE0700 geführt und möge bitte im Geschäftsbericht (!!) näher nachsehen, da habe ich diese Gruppe aber nicht gefunden darin bei Volltextsuchen (!!!) – finden sich darin unter anderem Hinweise auf den Zinsüberschussanteil, den Grundüberschussanteil („nur bei Bausteinen gegeben, deren kalkulatorische Ausscheideordnung todesfallorientiert ist“), den Zusatzüberschussanteil, den Schlussüberschussanteil, den Sonder-Schlussüberschussanteil, die Überschussrente.

Dass ich trotz meines Berufs nach mehrmaliger, konzentrierter Lektüre nur Bahnhof verstanden habe, könnte neben den üblichen regulatorischen und vertraglichen Pflichten aber auch daran liegen, dass es von Schachtelsätzen, komplexer Sprache, seltsamen Umbrüchen mitten in Zeilen, Fachtermini, Rechtschreibfehlern („kalukulierte Bausteine“) nur so wimmelte und teils ganze Seiten noch in alter Rechtschreibung verfasst wurden – und das in Dokumenten, die angesichts der Größe meines Anbieters vermutlich in sechsstelliger Auflage gedruckt und verschickt werden müssen. Schaut da eigentlich noch mal wer drüber?

Für vergleichsweise einfache Informationen – die Summe meiner bereits eingezahlten Beiträge, die Höhe meiner Sparbeiträge, die Summe der Kosten – hat der Platz leider nicht mehr gereicht.

Rechne ich selbst mal nach, habe ich auf alle Beiträge binnen zehn Jahren nicht einmal einen Prozentpunkt bislang verdient, aber das ist ja nichts ungewöhnliches. Ungewöhnlich ist eher, mit welchem Maß an Bürokratie, Formularwahnsinn und ganz banal Betuppungsversuchen ich es zu tun hatte in gerade einmal zehn Jahren und für meine Altersgruppe gar nicht so ungewöhnlichen zwei beruflichen Wechseln und einem Jahr Elternzeit.

Wie, bitte, geht jemand mit all dem um, der in Finanzfragen gänzlich ungebildet ist? Wäre ihm aufgefallen, dass es um nicht gewünschte Leben-Varianten und einen Neuabschluss statt Portierung gegangen wäre? Und wie viele Leute hätten irgendwann einfach die Lust verloren und den Vertrag ruhen lassen?

Wenn dieses System nicht radikal vereinfacht, entbürokratisiert, die Kosten reduziert, die Zahl der beteiligten Personen gesenkt und vor allem die Formularsprache vereinfacht wird, dann wird die (Lebens-) Versicherungsbranche bei 0,8% Rendite für zehnjährige Bundesanleihen an die Wand fahren, da gibt es für mich keinen Zweifel.

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5 Kommentare
  1. Peter Ranning permalink

    Dazu passt eigentlich ganz gut:
    Und eine Stimme ertönte aus dem Chaos, die rief: „Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen!“
    Und ich lächelte und ich war froh. – Und es kam schlimmer!

    Denn ähnliche Erfahrungen, wie man sie mit betrieblichen Altersversorgungen machen kann, kann man beinahe 1:1 mit nahezu allen Behörden, Ämtern und eben auch großen privaten Unternehmen machen.
    Ich habe vor ca. 3 Jahren meinen Job freiwillig aufgegeben und lebe seitdem als Privatier. Um dies zu ermöglichen, habe ich mit einer Unmenge von Bürokraten und Formularen zu kämpfen gehabt.
    Und wirklich glatt, einfach und sauber läuft da gar nichts.
    Und es sind alle beteiligt. Ob es nun das Finanzamt ist, die Arbeitsagentur, die Krankenkasse, gesetzliche und private Versicherungen, Energieversorger, Telekommunikationsanbieter oder Banken sind: Ich habe manchmal das Gefühl, von lauter Idioten umzingelt zu sein…

    Dieses Gefühl versuche ich aber immer schnell wieder zu verdrängen, weil ich befürchte, mir könne es wie dem Geisterfahrer gehen, der auf die entsprechende Radio-Warnung hin meint: „EIN Geisterfahrer? – Ich sehe NUR Geisterfahrer!“.

    Im Unterschied zu dem oben geschilderten Fall der bAV habe ich aber selten den Eindruck gehabt, man wolle mich „betuppen“. Ich habe eigentlich fast immer das Gefühl, die Bearbeiter sind schlicht überfordert.
    Ist die Welt zu kompliziert geworden? Fehlt es an Ausbildung? Werden nur noch billige Kräfte eingesetzt? Sind die Anforderungen zu hoch? Weiß die Linke nicht, was die Rechte tut?

    Ich fürchte, alle Fragen sind mit „Ja“ zu beantworten. Und wenn es so weiter geht, fährt nicht nur die baV vor die Wand, sondern der ein oder andere fährt gleich mit!

    In diesem Sinne: Lächle und sei froh!

    Gruß, Der Privatier

  2. Ich bin dagegen glücklichweiser schon immun und würde sowas nicht abschließen. Mich stört schon die Konstruktion, dass da drei Parteien beteiligt sind: Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Versicherung. Ich habe mich schon vor Jahren wegen eines Kautionssparbuches so geärgert, dass ich nie mehr solche Dreiecksdinger abschließen möchte: http://couponschneider.blogspot.de/2014/03/warum-ich-einfache-verhaltnisse-aber.html

    Ich stecke mein Geld einfach nur in Aktien und freue mich über Dividenden. Das ist einfach und verständlich. BP fördert Öl, raffiniert es, verkauft Benzin. Es gibt einen Gewinn, ein Teil davon wird ausgeschüttet, Mal mehr, mal weniger. Das nenne ich eine einfache Konstruktion, angesichts der Komplexität so eines Milliarden-Konzerns mit tausenden von Mitarbeitern. Da findet eine tatsächliche Komplexitätsreduktion statt.

    Bei Riester und Co. stelle ich das nicht fest. Logisch, dass die mit den Beiträgen im Hintergrund wirtschaften müssen. Das ist komplex, dafür zahlen Kunden auch zurecht Verwaltungsgebühren (wie bei jedem Fonds und jeder kapitalbildenden Versicherung). Aber anstatt es den Kunden so einfach wie möglich zu machen, entwickelt man tausend neue Paragraphen und belästigt die Leute mit neuer Komplexität, die viel schlimmer ist. Ich bin mir sicher, dass es für viele besser wäre, direkt in Aktien zu investieren.

    @Peter Ranning
    Ja, ich habe manchmal auch den Eindruck, von Idioten umgeben zu sein. Als ich mein Sparbuch 2003 auflösen wollte, war der Sparkassenmensch ganz verwundert, obwohl ich ihm genau sagte, was ich vorhatte: Studium in einer anderen Stadt. Dafür das Geld zu nutzen, ist eine klassische Investition, was eigentlich jeder erkennen sollte, der damit beruflich zu tun hat.

    Mein Vater war leicht beeinflussbar von vermeintlichen Experten. Er sagte mir eines Tages, es wäre vernünftig, lieber knapp 100000 DM „zur Sicherheit“ auf dem Konto zu haben, anstatt damit die Schulden aus dem Baukredit zu tilgen. Diesen Floh hatte man ihm in der Sparkasse ins Ohr gesetzt; unsere Bausparkasse war die LBS. Als meine Mutter starb, waren plötzlich viele liquide Mittel aus der Lebensversicherung da. Er hat leiders nichts für Sondertilgungen aufgebracht, sich stattdessen lieber ein Auto gekauft und jahrelang ein kärgliches Dasein geführt. Hätte er sich entschuldet und günstigeres Auto gekauft, er nie den Stress gehabt, wegen der Kreditraten. Er war die letzten neun Jahre seines Lebens meistens arbeitslos.

    Man soll die Dinge so einfach wie möglich machen. Und so einfach wie möglich heißt für mich, Schulden schnellstmöglich zu tilgen. Einfach ist auch für mich, Direkteigentümer an Aktiengesellschaften zu werden, anstatt irgendein Konstrukt (Fonds, Versicherung) dazwischen zu schalten. Auf die Spitze getrieben mit der Kompliziertheit haben es Dach-Fonds, die nicht in Aktien investieren, sondern nur in andere Aktienfonds. Statt ein Management zu bezahlen, zahlt man bei einem Aktienfonds zwei (die der der AG und die des Fonds) und bei einem Dach-Fonds sogar drei Managements. Tatsächlich trägt aber nur das Management der AG Verantwortung. Alle anderen kassieren nur Gebühren.

  3. Verbraucherschützerkritiker;) permalink

    dann hat der erfahrene Finanzredakteur doch nicht die Erfahrung um andere Leser richtig zu informieren. Wegen der Bürokratie sollte er sich doch mit dem Finanzminister, dem BFH, den Verbraucherschützervertretern usw. unterhalten.

  4. Ach, herrlich. Seit März versuche ich nun, meine privat weiter geführte baV wieder auf meinen Arbeitgeber zu portieren. Bis heute erfolglos. Daher hat mir die Versicherung heute 1792 Euro ohne Vorwarnung von meinem Girokonto abgebucht. Irgendwann ist die Prämie ja fällig.

  5. „Wie, bitte, geht jemand mit all dem um, der in Finanzfragen gänzlich ungebildet ist?“

    Er hält sich Mund, Ohren und Augen zu. Ganz ehrlich: Ich hab keine Ahnung, was ich tun soll. Ich weiß nur, dass ich lieber gar nix abschließe, bevor ich auf diese Bauernfängerei reinfalle. Denn selbst bei der Raiffeisenbank um die Ecke ist ziemlich offensichtlich, dass die einem alles unterjubeln, was für sie ansatzweise von Vorteil ist – ohne Rücksicht auf Verluste (also die des „Kunden“). Widerlich.

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