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Rückblick auf das zweite Jahr Blog

23. Dezember 2014

Ein paar Gedanken zum Jahresausklang zu den Kapitalmärkten und diesem Blog

  • Die populärsten Artikel – mir geht ja der Betroffenheitsjournalismus aus der Ich-Perspektive mindestens ebenso auf den Geist wie der Hang zum Selbstreferentiellen unter Journalisten. Zweimal konnte ich in diesem Jahr die Buchstaben nicht halten und habe in der Ich-Perspektive über meine Erfahrungen mit der betrieblichen Altersvorsorge und meine Sicht auf die Frage geschrieben, wie korrupt Journalisten sind. Und was ist? Beide Stücke waren die meistgelesenen Beiträge 2014. Auf den Plätzen folgten die Beiträge, ob der Kauf von Goldmünzen lohne, was es mit den Crashgefahren laut Shiller-KGV auf sich hat und was von Öl-Engagements zu halten sei.
  • Die Zahl der Leser klettert kontinuierlich an. Rund 5.000 Leser clicken sich inzwischen monatlich rein. Das ist nach den gängigen Maßstäben von Internetreichtweite natürlich sehr wenig, aber ich freue mich sehr darüber, schließlich kenne ich von meinem Beruf her auch die Seite des „reichweitenstarken“ Journalismus, der auch 99% meiner Zeit beansprucht. Zudem ermöglicht ein Blog mir,  meine Gedanken jenseits von Magazingeschichten und Online-Kolumnen zu systematisieren. Und nicht zuletzt „googeln“ mich viele Pressesprecher und Branchenvertreter vor einem Treffen oder Telefonat, schauen häufiger rein, nehmen Bezug auf meine Beiträge. Da wäre mit SEO-Optimierung, mehr Selbstmarketing und schönerem Layout gewiss mehr drin, aber es ist ja auch nicht mein Ziel, hier „Reichweite“ zu schaffen oder Geld zu verdienen.
  • Mein persönliches Börsenjahr kann man am besten so zusammen fassen: Gut, dass ich kein Markttiming betreibe. Denn bei den beiden Einbrüchen jeweils im Oktober und Dezember hatte ich eine solche Muffe, dass ich am liebsten die Hälfte meiner Wertpapiere verkauft hätte. Dass aus beiden Einbrüchen eine derartige V-förmige Erholung wurde – wer hätte das gedacht? Mir ist vor allem der 15. Oktober in Erinnerung geblieben, als die US-Staatsanleihen fluktuierten wie nie zuvor und die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen binnen Stunden um 0,6 Prozentpunkte sank. Ich fürchte, dieser Tag war nur der Auftakt zu noch vielen folgenden Kursschwankungen im immer illiquideren Bondmarkt.

 

Ich freue mich auf 2015 und wünsche allen Lesern eine gute Weihnachtszeit und alles erdenkliche Gute für 2015. Bitte schicken Sie mir auch jederzeit Fragen und Anmerkungen via eMail oder nutzen dazu die Kommentarfunktion. Ich bemühe mich, auf alles einzugehen!

 

Ihr

 

Christian Kirchner

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