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Die Möhre vor den Rüben der Aktionäre: Der Dax

Es gehört zu den Skurrilitäten von Aktienlobbyisten, Anleger mit dem Verweis auf die realen Verluste von Spareinlagen zu höheren Aktienengangements zu raten – aber selbst munter mit Nominalrenditen zu arbeiten. Also die Inflation außen vor zu lassen. Etwa mit dem ominösen „Dax-Renditedreieck“. Betrachtet man reale Aktienrenditen, verlängern sich die Perioden dramatisch, mit denen Aktien „quasi-garantiert“ keine Verluste erwirtschaften. Weiterlesen …

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„Soll ich auf einen Schlag anlegen oder lieber einen Sparplan starten?“

Eine der häufigsten Fragen, die ich privat höre. Bonusfrage beziehungsweise Bonusstatement mit der Bitte um Kommentar: „Ich hab‘ Sparpläne auf ein paar richtig volatile Sachen laufen, da spielt mir ja die Vola in die Hand“. Stimmt das – und wie verhält es sich denn nun in der Frage Einmalanlage vs. Sparplan? Weiterlesen …

Hiiilfe, ich habe Amazon, Google, Facebook und Apple verpasst – was tun?

Das typische Argument für einen breit streuenden ETF auf einen Index wie etwa den MSCI World lautet ja: der wird laufend angepasst, ist zukunftssicher und für die langfristige Geldanlage geeignet. Das Argument stimmt im Prinzip. Auch auf die Gefahr mich zu wiederholen: Die Kehrseite dieser tollen inhärenten Anpassung ist, dass Anleger stark prozyklisch investieren. Nämlich in die Aktien, die gerade en vogue sind. Das ist langfristig keine besonders kluge Strategie. Rechnen wir mal nach, was denn die „Anpassung“ etwa im MSCI World gebracht hat in den letzten 20 Jahren. Weiterlesen …

Naives Portfolio gewinnt Killepitsch

Okay, das wirft zwei Fragen auf: Was ist ein naives Portfolio, was ein Killepitsch? Der Reihe nach: Vor einem Jahr nahm ich die Wette des geschätzten Kollegen Wachtendorf von der Publikation „Das Investment“ an. Er setzte eine Kiste Schampus darauf, dass zwei aktive Fonds langfristig eine simple Mischung zweier ETFs schlagen würde. Wie ist der Zwischenstand? Weiterlesen …

Wenn wir Journalisten Kausalitäten erfinden

Jeden Tag fluktieren an den Kapitalmärkten die Kurse von Aktien und Anleihen. Warum? Das weiß natürlich niemand. Für uns Journalisten ist es jedoch verführerisch, Dinge mit Erklärungen zu versehen, die logisch klingen. Zum Beispiel, wenn Waffenaktien nach Amokläufen steigen (wie gestern nach dem Desaster in Las Vegas) oder Zementaktien nach Erdbeben. Man sollte diesen (perversen) Unsinn als den typischen Börsenlärm ignorieren. Er ist in der Regel frei erfunden.

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Mehr Geld in der T-Aktie als in ETFs

Gelegentlich kann es einem mulmig werden mit der ETF-Euphorie. Baut sich da eine Blase auf? Eine kleine, aber feine Untersuchung zeigt: Privatanleger generell haben in Deutschland immer noch mehr Geld in die Telekom-Aktie investiert als die Privatkunden der großen Direktbanken in ETFs. Dort liegen nämlich schlappe 10,9 Mrd. Euro – macht ein gutes Prozent des deutschen Publikumsfondsmarkts.

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Der ewige Kampf: Fonds oder Einzelaktien?

Sie können sich gerne daran versuchen, mit Einzelaktien ansehnliche Renditen zu erzielen. Machen Sie sich allerdings klar, dass Sie dabei eine erheblich höhere Trefferquote als mit einem Fonds brauchen. Weil 80 Prozent der Aktien Müll sind. Weiterlesen …